ABSCHLUSSRENNEN MUSS DAS SEIN ?
SKIKURSENDE EINMAL ANDERS
Am letzten Skikurstag findet das obligatorische Abschlussrennen statt. "Jeder soll zeigen, was er gelernt hat!", meint der Skilehrer. Die guten Fahrer bekommen am steileren Hang einen Slalomparcours gesteckt, die schlechteren können unten am Übungshang ihre Bögen fahren. Am Abend werden dann die Urkunden ausgegeben. Dort steht dann schwarz auf weiß, welche Leistung der einzelne erbracht hat - und einige schauen es erst gar nicht an, weil ein 24. Platz keine besondere Anerkennung darstellt. So geschieht es immer wieder und immer aufs neue.
"Morgen beim Abschlussrennen fahr' ich besonders langsam. Das ist so' n Quatsch", sagt der Klaus zu seinem Nebenmann. "Meinst du, ich möcht' mich vor den Buben blamieren!", meint die Andrea. "Muss ich denn beim Rennen mitfahren?", fragt der Uwe seinen Lehrer. Die Liste der Schüleräußerungen .könnte man beliebig fortsetzen. Es bleibt die Frage: Muss der "Abschlussrenn-Stress" sein?
Der Wettkampf wird als Grundprinzip des Sports verstanden. In der motorischen Auseinandersetzung mit der Umwelt lernen die Schüler, dass bestimmte Bewegungslösungen besonders wichtig sind. Die normgerechten Schwünge finden dann auch entsprechende Anerkennung beim Skilehrer. Wo kann ich beim Skifahren besser die erbrachte Leistung kontrollieren und vergleichen als auf einer Slalompiste und mit der Stoppuhr in der Hand. Die anschließende Veröffentlichung der Leistung in Form einer Siegerehrung wird so zum entscheidenden sozialen Prestigekampf. Sportlichkeit ist immer noch ein entscheidender Faktor für die Beliebtheit bzw. Annahme in einer Gruppe.
Alternative "Wettkampfformen" können aber die Gemeinschaft wesentlich verstärken und werden zudem als freudiges Ereignis erfahren. Wenn Einzelleistungen in eine Gruppenleistung einfließen, dann steht nicht mehr das ganze Schicksal des einzelnen auf dem Spiel. Der einzelne ist in die Gruppe eingebunden. Der "Wettkampf" wird als geselliges Spiel erlebt.
Folgende Alternativen bieten sich an. Als Regeln liegen ihnen zugrunde:
Leistung wird immer in Kooperation erbracht,
Leistungen werden zu einem Gruppenresultat addiert.
Es gibt keine Verlierer.
Keiner scheidet aus.
Zusammenarbeit steht vor Konkurrenz.
Skifahren wird als Bewegungsfreude erlebt.
Skifahren wird als Gemeinschaftserlebnis erfahren.
Der Leistungsgedanke soll dabei keineswegs außeracht gelassen werden. Ein Torlauf mit zwei Durchgängen und entsprechender Zeitmessung hat nach wie vor seine Berechtigung. Je nach Altersstruktur und Interessenlage der Skikursgruppe können entsprechende "Wettkämpfe" initiiert werden.
Die angeführten Beispiele sind auf das alpine Skifahren begrenzt. Viele Variationsmöglichkeiten würden sich ergeben, wenn man weitere Wintersportgeräte mit einbeziehen könnte.
1. Der Mannschaftsparallelslalom
lehnt sich noch stark an vorgegebene Skiwettkämpfe an, unterstellt aber die Einzelleistung der Mannschaftsleistung.
Vorbereitungen:
Diese Wettkampfform eignet sich für Gruppen (bis 50 Personen), die alle schon Schwingen können. Allein die Vorbereitungen und Auslosungen können zu einem emotionalen Erlebnis werden, denn jetzt müssen die üblichen Niveaugruppen auf gebrochen werden. Die besten Fahrer werden gesetzt und übernehmen die Rolle des Mannschaftskapitäns. Die Zulosung der anderen hängt von dem unterschiedlichen skifahrerischen Niveau und den Mannschaftsgrößen ab.
Der ausgewählte Hang soll gut einsehbar, breit sein und den schwächsten Fahrern entsprechen. Der Slalomparcours wird leicht und einfach gesteckt. Der Abstand zwischen dem roten und dem blauen soll ungefähr dreimal der Länge einer Slalomstange entsprechen. Wenn die Schüler daran interessiert sind, können sie sogar kleine Schanzen einbauen. Dabei helfen alle zusammen.
Durchführung:
Jede Mannschaft fährt gegen jede. Jeder Schüler kann also ein Rennen mehrmals fahren. Es spitzt sich also nicht alles auf den einen entscheidenden Durch gang zu.
Die Reihenfolge, in der die Mannschaft antritt, wird innerhalb der Gruppe besprochen. Die festgelegte Reihenfolge wird natürlich geheimgehalten und kann vom Gegner erst dann erkannt werden, wenn die einzelnen Läufer an den Start gehen. So kommt es zu keinen taktischen Setzungen. Um ganz sicher zu gehen, kann die Reihenfolge beim Wettkampfgericht schriftlich hinterlegt werden.
Wenn die beiden gegeneinanderfahrenden Mannschaften vollzählig am Start sind, wird von den Mannschaftskapitänen die Farbe des Parcours ausgeknobelt. Ein neutraler Starter gibt dann ein vereinbartes Startzeichen für die an Position eins gesetzten Fahrer.
Jeder Fahrer punktet. Der Sieger erhält zwei Punkte. Jeder, der regelgerecht durchgefahren ist, erkämpft sich einen Punkt. Null Punkte erhält nur der, der den Lauf nicht beendet. Die Punkteverteilung nimmt ein neutraler Schiedsrichter vor. Gleichzeitig muss er natürlich Buch führen, um ganz zum Schluss eine Endabrechnung zu erstellen.
Alle erhalten bei der Siegerehrung eine Urkunde, auf der nicht eine Einzelleistung sondern ein Gruppenergebnis verzeichnet steht.
Zusammenfassung:
Dieser Wettkampf dauert mit den Vorbereitungen fast einen ganzen Tag. Die gesamte Skikursgruppe (Klasse) erlebt in dieser Zeit gemeinschaftliches Ski fahren. Jeder kann für seine Mannschaft Punkte sammeln. Die Spannung liegt der Auslosung wegen vor dem Rennen. Gute Läufer werden geschlagen, vermeintlich schlechtere können siegen. Bei diesem Rennen entscheidet nicht die Leistung des einzelnen, sondern das gemeinschaftlich erbrachte Ergebnis.
2. Der Paarlauf
geht über die Erprobung rein skitechnischer Fähigkeiten und Fertigkeiten hinaus. Für die Schüler ist nicht der Sieg wichtig, sondern die Gaudi auf dem Hang.
Vorbereitungen:
Jeweils zwei Schüler werden zusammengelost. Die Kriterien für die beiden Lostöpfe können verschiedenartig sein (z.B.: bester - schwächster Fahrer, zweitbester - zweitschwächster; Buben - Mädchen; reiner Losentscheid).
Das Wettkampfkomitee bereitet den Parcours vor und stellt die Schüler mittels mentalen Training auf ihn ein. Er soll nicht nur skitechnische Anforderungen stellen, sondern auch andere Fähigkeiten und Fertigkeiten abverlangen. Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Der ausgewählte Hang sollte dem Können der schwächeren Fahrer angepasst sein. Gemeinsam werden die Tore, die Stationen und damit der Parcours aufgebaut. Schnee- und Geländebeschaffenheiten müssen entsprechend berücksichtigt werden.
Durchführung:
Grundsätzlich gilt für den Wettkampf: jeder arbeitet für den Partner mit, hilft, unterstützt und korrigiert. Die gemeinsame Leistung entscheidet.
Einfacher Torlauf: das Paar muss jedes Tor durchfahren. Dabei kann der stärkere das Resultat verbessern, indem er die vom schwächeren ausgelassenen Tore noch korrekt durchfährt.
Verschiedene Geländeformen: entweder müssen beide alle Geländeformen überwinden oder sie können vorher ausmachen, wer welche Geländeform überfährt (z.B.: Schanzen, Wellenbahnen, Tretorgeln).
Gleiches gilt bei mit Slalomstangen aufgebauten Hindernissen:
Weitere Stationen:
Zusammenfassung:
Dieser Wettkampf gestaltet sich freilich sehr helferintensiv, da mehrere Stationen von Kampfrichtern betreut werden müssen. Aber er bietet nicht nur für die Akteure, sondern auch für die Zuschauer viel Spaß. Wenn dann ein Lehrer dieses Geschehen auch noch auf Video aufzeichnet und dieses Band dann stückweise bei der Siegerehrung vorführt, fragt keiner mehr nach Zeiten und Platzierungen. Jeder bekommt eine selbsterstellte Erinnerungsurkunde.
Der Paarlauf bietet noch einige Variations- und Differenzierungsmöglichkeiten. Der bessere Läufer durchfährt anfangs allein einen anspruchsvollen Parcours. Er bringt an einer zweiten Startstelle einen Luftballon zum Zerplatzen und nimmt seinen Partner mit ins Rennen. Beide bewältigen dann den unteren Teil des Parcours.
Der Parcours wird als Parallelslalom aufgebaut und wird selbst bei sehr großen Gruppen zeitlich schnell bewältigt.
Das Reglement und die Stationen werden so verändert, dass gegenseitiges Helfen und soziales Verhalten eine noch größere Rolle spielt (z.B.: als Tandem fahren, d.h. mit Slalomstangen verbunden; Frisbeescheibe oder Ball müssen hin- und hergeworfen werden, auch während des Skifahrens).
3. Die Skirally
erweitert das Paar zu einer Gruppe und lässt diese nicht nur an einem Hang, sondern in einem ganzen Skigebiet verschiedene Stationen anlaufen.
Vorbereitungen:
Diese Form des Wettkampfes fordert vor allem die Selbstständigkeit der Schüler. Sie müssen sich im Skigebiet gut auskennen und gelernt haben, dass sie verantwortungsbewusst und sicher Ski fahren. Der Teil des Skigebietes sollte so ausgewählt werden, dass nicht unbedingt die schwerste Abfahrt während des Wettkampfes bewältigt werden muss.
Die Gruppen können nach den verschiedensten Kriterien zusammengestellt werden. Sie sollten jedoch die Niveaugruppen aufsprengen.
Jede Gruppe bekommt einen Pistenplan, in dem verschiedene Stationen eingezeichnet sind. Eine Startreihenfolge wird festgelegt. Start und Ziel können sogar am Haus sein, wenn dies leicht vom Skigebiet her zu erreichen ist. Schüler, die nicht Ski fahren oder verletzt sind, können das Wettkampfbüro führen.
Wenn bestimmte Geländeformen befahren werden sollen, so kann jede Skikursgruppe eine Station am Nachmittag vorher aufbauen und herrichten.
Für die einzelnen Gruppen kann der Abend vorher schon für Vorbereitungen zur Verfügung stehen, wenn das "Rally-Team" Aufgabenstellungen gefunden hat, die einer gemeinsamen Vorbereitung bedürfen (z.B.: Finden eines Gruppennamens; Skilagergedicht oder -song; Verkleiden und Schminken). Ein absoluter Endzeit- und Treffpunkt muss vereinbart sein, damit niemand verloren gehen kann.
Durchführung:
Dem Ideenreichtum des "Rally-Teams" sind keine Grenzen gesetzt. Es ist freilich sinnvoll, jeder Gruppe einen Laufzettel mitzugeben, auf dem die Reihenfolge der anzufahrenden Stationen notiert steht. So können Überschneidungen und Wartezeiten vermieden werden und das Passieren von Stationen, an denen keine Kontrollposten stehen, kann durch Stempel oder OL-Zwicker bestätigt werden. Die Aufgabenstellungen für alle Gruppenteilnehmer können lauten:
an bestimmten Stationen:
unabhängig von bestimmten Stationen:
Zusammenfassung:
Die Schüler lernen so in einer Gruppe Ski zufahren, in der nicht alle gleich gut sind. Das soziale Verhalten wird gefördert, denn nur wenn alle Schüler einer Gruppe an einer Station und im Ziel einlaufen, kann gepunktet werden. Ein solches Rennen zieht sich über mehrere Stunden hin. Am Abend werden die Ergebnisse gesichtet. Dabei kann ein Schiedsgericht oder die Gruppen gegenseitig die Punkte verteilen. Gruppenwettkämpfe in der Hütte erweitern und ergänzen das Ganze.
4. Der Skizirkus
läuft ganz ohne Stoppuhr und Wettkampf ab. Alle Skikursteilnehmer gestalten für alle einen bunten Skizirkus. Die Vorbereitungen nehmen dabei mehr Zeit in Anspruch, als die "Show" selbst. Jede Skikursgruppe, Teile einer Skikursgruppe, selbständig zusammengestellte Paare oder Gruppen bereiten "Show-Teile" vor. Dabei kann jeder an mehreren Vorführungen mitwirken. Am letzten Tag dann kommt es zu der großen Zirkusaufführung.
Vorbereitungen:
Die Aufgabenstellung wird schon zu Beginn des Skilagers bekannt gegeben. Das Einüben in den Skikursgruppen selbst ist aus organisatorischen Gründen leichter. Sonst muss überlegt werden, wann, wo und wie die Paare oder Gruppen zusammen "trainieren" können.
Ein geeigneter Hang muss für den vorgesehenen Termin reserviert und entsprechend abgesichert werden. Vielleicht findet sich unter den Lehrern ein Zirkusdirektor, der die Koordination und die Ansage übernimmt. Wird Musik zu den einzelnen oder zwischen den einzelnen Aufführungen eingespielt, so erhält die ganze Veranstaltung erst das richtige Flair. Selbstverständlich ist die Darbietung einer Lehrergruppierung die größte Attraktion dieser Veranstaltung.
Durchführung:
Als Anstoß für eigene Kreativität seien einige Beispiele genannt:
Eine Gruppe verkleidet sich und stellt einen Skikurs aus dem Jahre 1920 oder 2020 dar (vielleicht sogar mit den entsprechenden Skitechniken).
Einzelne führen eine Clownnummer auf Skiern vor.
Akrobaten fahren Ski.
Formationen fahren im gleichen Rhythmus und Schwung.
Ein Skiballett stellt sich vor.
Ein lustiges Skierlebnis wird nachgespielt.
Verrückte Schwünge werden vorgeführt.
Verschiedene Tiere werden dargestellt (z.B.: der Murmeltierschwung, der Yetischwung, der Froschkönig, der Elefantenschwung, Geier usw.; Anregungen siehe bei W. Kuchler, Skizirkus.)
Ein Skimärchen wird aufgeführt.
"Feuer und Eis" wird nachgeahmt.
Eine Fliegerstaffel springt über Schanzen.
Zusammenfassung:
Die "Show" ist nicht nur für die Aufführenden und Zuschauenden ein Erlebnis. Es findet sich auch bald Publikum ein, das nicht zum Skizirkus gehört, staunt und klatscht. Die Vorbereitungen machen Spaß, lockern den Skiunterricht auf und bringen so ganz nebenbei auch eine Verbesserung des skifahrerischen Könnens. Oft gehen die Vorbereitungen bis tief in die Nächte. Wenn ein Lehrer das ganze Geschehen auch noch auf Video aufzeichnet, kann man dann zu Hause sogar die Eltern noch in den Skizirkus führen.
5. Das Skifestival
lehnt sich wieder stärker an skitechnische Forderungen an. Die Vorbereitungen dazu sind umfangreicher und anstrengender als das Fest selbst (Anregungen siehe auch bei G. Höflinger, Schulskifest in Reit im Winkl).
Vorbereitungen:
Bevor man ein solches Projekt in Angriff nimmt, muss man den Betriebsleiter der jeweiligen Liftgesellschaft kontaktieren. Mit ihm muss abgesprochen werden: 1) Welcher Hang genutzt werden kann. 2) Wie lange man ihn schon vorher zum Aufbau freihalten soll. 3) Wer den Hang nach Ende der Veranstaltung wieder einplaniert. Am besten eignen sich Hänge, die sich außerhalb des normalen Pistenbetriebs befinden.
Wenn diese äußeren Bedingungen erfüllt sind, kann sich jede Skikursgruppe überlegen, welche Spielstation sie aufbauen will. Schon bei der Vorbereitung des Skilagers muss man entsprechendes Material einplanen (Slalomstangen, Fähnchen, Luftballons, Schaufeln).
Durchführung:
Unter Anleitung und Mithilfe der Lehrer baut die Gruppe am Nachmittag ihre Station auf. Dies sind zum Beispiel:
ein kurzer Parallelslalom
eine Abfahrtsstrecke
eine Wellenbahn, Tretorgel
eine Teufelspiste mit Sprüngen, Richtungsänderungen und Wellen
einen Geschicklichkeitsparcours
aber auch eine Schminkstation.
Beim Aufbauen einiger Stationen könnte die Hilfe einer Pistenraupe vorteilhaft sein. Das kostet freilich Geld. Am Festtag selbst absolviert jede Gruppe die Aufgaben, an der von ihr gebauten Station. Dann wechseln auf ein bestimmtes Zeichen die Gruppen zu den anderen Stationen. Falls es einer Gruppe zu langweilig wird oder zu schwer ist, haben die Lehrer eine "Auffangstation" bereit. Hier wird "Jägerball", "Schwarzer Mann", "Handball" oder "Fußball auf einem Ski" gespielt.
Zusammenfassung:
Dieses Skifestival kann allen viel Spaß machen, auch wenn die Vorbereitungen für Lehrer und Schüler anstrengend sind und Zeit kosten.
Nachbetrachtung
Alle Veranstaltungen vermitteln mehr als nur Skifahren. Der Stress eines "Abschlussrennens" wird abgebaut. Für die Lehrer mag das obligatorische Abschlussrennen leichter zu organisieren sein. Für die Schüler aber bringen die dargestellten "Veranstaltungen" mehr Spaß, weniger Leistungsdruck, größeres Sozialverhalten und manch lustige Erinnerung. Alle können dabei erfahren, dass Skifahren mehr als die Beherrschung eines Parallelschwunges ist.
Volker Schmalfuß, Baronfeld 9, 83250 MARQUARTSTEIN
Literatur:
A. Brinckmann/E. Spiegel: Freizeitsport mit Jugendlichen, Hamburg 1986
D. Brodtmann/G. Landau: Wettkämpfe, Sportfeste, Spielfeste, Hamburg 1983
G. Höflinger: Schulskifest in Reit im Winkl, in Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Hrsg.), Schulreport, Dezember 1986
W. Kuchler: Skizirkus, Böblingen 1985